Grafik: Schillerhaus Rudolstadt

Jana Hensel las aus „Keinland“

Nach dem Erfolg ihres Sachbuchs „Zonenkinder“ legte die Journalistin Jana Hensel mit „Keinland“ ihr belletristisches Debüt vor – einen Liebesroman, aber auch einen Roman über Schuld, Erinnerung, Herkunft und Grenzen:
Eigentlich hatte Nadja nur ein Interview mit Martin Stern, einem in Deutschland geborenen Juden, der nach der Wiedervereinigung nach Tel Aviv gezogen ist, führen wollen. Aber von der ersten Sekunde an ist da eine schwer erklärbare Nähe – und eine Fremdheit, die sich auch dann nicht auflöst, als die beiden sich näherkommen. Zu vieles liegt zwischen den beiden: biographische Erfahrungen, geographische Entfernung und eine Vergangenheit, die nicht nur mit den eigenen Lebensläufen zu tun hat.

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.
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